Working Out Loud

Wenn auf langen Zugfahrten Langeweile aufkommt, dann ist es gut, dass man neue und interessanten Artikel im Internet findet. Ein Link zu „Working Out Loud“ hat mich dann inspiriert nachzuforschen, damit ich die Antwort zu meiner Frage „Was ist Working Out Loud?“ bekomme.

Hier ist eine Beschreibung von workingoutloud.com: “Working Out Loud ist ein Weg, um Beziehungen aufzubauen, die dir auf verschiedene Weise helfen können, ein Ziel zu erreichen, eine Fertigkeit zu entwickeln oder ein neues Thema zu erforschen. Anstatt sich zu vernetzen, um etwas zu bekommen, investierst du in Beziehungen, indem du im Laufe der Zeit Beiträge leistest, einschließlich deiner Arbeit und Erfahrungen, die du sichtbar machst. Wenn du „Working Out Loud“ anwendest, bauen deine Beiträge im Laufe der Zeit Vertrauen auf und vertiefen ein Gefühl der Verbundenheit, wodurch sich die Chancen für Zusammenarbeit und Miteinander erhöhen. Du bist effektiver, weil du Zugang zu mehr Menschen, Wissen und Möglichkeiten hast, die dir helfen können. Außerdem fühlst du dich besser, weil dir dein größeres Netzwerk mit sinnvollen Beziehungen ein stärkeres Gefühl von Kontrolle, Kompetenz und Verbindung gibt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit erfährst du mehr darüber, was du willst und was du zu bieten hast. All dies führt zu mehr Motivation für den Einzelnen und zu mehr Agilität, Innovation und Kooperation für ein Unternehmen.“

So steht es geschrieben. Das Thema hat mich in seinen Bann gezogen, Ich werde mich jetzt sehr intensiv damit beschäftigen. Über meine Erfahrungen würde ich dann gerne in Zukunft berichten. Vielleicht hat jemand Lust mich auf diesem Weg zu begleiten.

Scrum – Eine Chance?

Seit Ende letzten Jahres beschäftige ich mich sehr intensiv mit dem Thema Scrum als agile Arbeitsweise im Projektmanagement in der Softwareentwicklung, wo es sich bestens bewährt hat. Mittlerweile hat sich Scrum in vielen Bereichen von Unternehmen etabliert, die agile Arbeitsweisen bevorzugen. Scrum bricht große Projekte auf kleine Einheiten herunter und setzt somit weniger Fokus auf das Endprodukt, sondern eher auf Zwischenergebnisse mit weniger Bürokratie und Dokumentation und bietet somit mehr Zeit und Raum für Innovation. Somit bleibt die Projektorganisation stets übersichtlich und transparent und die Motivation der Beteiligten steigt im hohem Maße. Zum Beginn eines Projektes steht die Vision, die lediglich als Rahmen dargestellt wird. Die Arbeitsschritte, die dadurch entstehen, werden als sogenanntes Produkt Backlog dargestellt. Die Abarbeitung der einzelnen Schritte werden als Sprints bezeichnet. Somit kann man auf Anpassungen schneller reagieren. Das Ende eines Sprints ist dann das Spint Backlog, was man auch als Ergebnis für die Tester sehen kann. Scrum besteht aus einem drei Rollen Konzept. Der Product Owner, Scrum Master und Developer. Der Product Owner vertritt die Interessen des Kunden, der Scrum Master hat die führende Rolle ähnlich eines Projektleiters und der Developer setzt als hochqualifiziertes Teammitglied die Anforderungen um. Wer die klassische Methode bevorzugt, hier sei die Wasserfall-Methode genannt (fester Budget- und Zeitrahmen, klare feste Ziele und Lösungen, eindeutige verantwortungsbestimmte personelle Strukturen), sollte Scrum nicht implementieren. Scrum steht für inkrementelles, kreatives und adaptives Vorgehen.

Sehr interessante Lektüre der beiden Entwickler von Scrum: https://www.scrumguides.org/docs/scrumguide/v2017/2017-Scrum-Guide-German.pdf

Wer mehr über Scrum wissen möchte, kann mich gerne kontaktieren.