Scrum – Eine Chance?

Seit Ende letzten Jahres beschäftige ich mich sehr intensiv mit dem Thema Scrum als agile Arbeitsweise im Projektmanagement in der Softwareentwicklung, wo es sich bestens bewährt hat. Mittlerweile hat sich Scrum in vielen Bereichen von Unternehmen etabliert, die agile Arbeitsweisen bevorzugen. Scrum bricht große Projekte auf kleine Einheiten herunter und setzt somit weniger Fokus auf das Endprodukt, sondern eher auf Zwischenergebnisse mit weniger Bürokratie und Dokumentation und bietet somit mehr Zeit und Raum für Innovation. Somit bleibt die Projektorganisation stets übersichtlich und transparent und die Motivation der Beteiligten steigt im hohem Maße. Zum Beginn eines Projektes steht die Vision, die lediglich als Rahmen dargestellt wird. Die Arbeitsschritte, die dadurch entstehen, werden als sogenanntes Produkt Backlog dargestellt. Die Abarbeitung der einzelnen Schritte werden als Sprints bezeichnet. Somit kann man auf Anpassungen schneller reagieren. Das Ende eines Sprints ist dann das Spint Backlog, was man auch als Ergebnis für die Tester sehen kann. Scrum besteht aus einem drei Rollen Konzept. Der Product Owner, Scrum Master und Developer. Der Product Owner vertritt die Interessen des Kunden, der Scrum Master hat die führende Rolle ähnlich eines Projektleiters und der Developer setzt als hochqualifiziertes Teammitglied die Anforderungen um. Wer die klassische Methode bevorzugt, hier sei die Wasserfall-Methode genannt (fester Budget- und Zeitrahmen, klare feste Ziele und Lösungen, eindeutige verantwortungsbestimmte personelle Strukturen), sollte Scrum nicht implementieren. Scrum steht für inkrementelles, kreatives und adaptives Vorgehen.

Sehr interessante Lektüre der beiden Entwickler von Scrum: https://www.scrumguides.org/docs/scrumguide/v2017/2017-Scrum-Guide-German.pdf

Wer mehr über Scrum wissen möchte, kann mich gerne kontaktieren.